Style Master X - Version: 1.0.1

Über uns

Lodvar UG (haftungsbeschränkt) ist ein junges Unternehmen, das im Frühjahr 2015 gegründet wurde. Dem vorangegangen waren drei Jahre Entwicklungszeit, rund um das Thema Pulverfarbe. Dabei entstand eine enge Partnerschaft mit einem Unternehmen, das seit mehreren Jahrzehnten erfolgreich Baustoffe entwickelt und vermarktet. Diese Kooperation wurde zum Grundpfeiler, eine eigenständige Marke ins Leben zu rufen, die von Anfang an auf viel Wissen und Erfahrung zurückgreifen konnte. In der Entwicklung haben wir den Fokus auf den Kundenvorteil gerichtet. Dabei tauchte automatisch die Frage auf, wie wir eine Farbe günstiger anbieten können, ohne dabei Kompromisse in der Qualität machen zu müssen. Das haben wir geschafft! Wir strichen alles aus einer Farbenrezeptur, was wir nicht benötigen und übrig blieb die Pulverfarbe. Die ganzen umweltfreundlichen und gesundheitlichen Vorteile eröffneten sich von ganz alleine und wurden während der Entwicklung zu einem immer größeren Argument diesen Weg weiter zu gehen.

 

Weitermachen oder Aufhören

 

Denn ob wir diesen Weg weiter gehen oder nicht, stand mehr als einmal in Frage. Schließlich handelt es sich hier um ein erklärungsbedürftiges Produkt, das dem Kunden auch noch mehr Arbeit zumutet, im Vergleich zu den bekannten Wandfarben. Vieles könnte in der Anwendung falsch gemacht, das Produkt falsch verstanden werden. Erste Reaktionen bei Kollegen bestätigten das: "Eine Wandfarbe die ich selber anrühren muss?", "Wieso sollte ich das tun, wenn ich diese doch auch fertig kaufen kann?", waren die ersten Fragen. Überraschend waren diese jedoch nicht. Diese Fragen haben wir uns Anfangs ebenso gestellt. Vor allem aber auch, ob es einem Kunden zuzumuten sei die Farbe in Eigenregie anzumischen.

 

Ganz klar ja!

 

Und genau das gab dem Unternehmen "Pulverfarbe" dann auch noch einen rebellischen Charakter. In einer Welt, in der dem Menschen jede Eigenverantwortung genommen wird, "alles" in staatliche Obhut übergeben wird, gefühlt jeder Schritt im Leben reguliert, genormt und versichert ist und es niemandem mehr zuzutrauen sei Eigenverantwortung zu übernehmen -- genau an diesem Punkt sollten wir wieder damit beginnen unser Leben selbst in die Hand zu nehmen. Natürlich hat das wenig mit Wandfarbe zu tun, soll aber die Motivation verdeutlichen, warum wir es zu Recht dem Kunden zutrauen können und dürfen, die Wandfarbe selbst anzumischen. Nachdem die Farbe aber auch von unseren stärksten Kritikern, im nahen Umfeld, selbst getestet und danach gerne nachbestellt wurde, bestätigte das auch unsere Erfahrungen. Das Anmischen bedeutet nicht wirklich mehr Arbeit, aber das Resultat, die gute Deckkraft, der kaum wahrnehmbare und schnell schwindende Geruch haben nicht nur uns überzeugt.

 

Die Vorteile überwiegen

 

Dazu kamen neue Möglichkeiten der Lagerung und des Transportes. Es ist uns gelungen, durch unser Verpackungskonzept, Farbe für 1520 Liter auf eine Europalette zu stapeln. Das ist weit mehr als das Doppelte, als es uns in den klassischen Eimerfarben möglich gewesen wäre. Oder anders gesagt: Den Lager- und Transportaufwand konnten wir um 60% senken. Die Kostenersparnis dafür geht direkt in die Qualität der Farbe und somit direkt an den Kunden.

 

Auch ist unsere Pulverform nahezu unbegrenzt lagerfähig. Nicht nur für uns ein großer Vorteil, auch der Kunde profitiert davon. Wie oft werden angebrochene Eimer eingelagert, da man viel Geld für die Farbe bezahlt hat und man diese irgendwann wieder gebrauchen könnte. Wenn es dann aber soweit ist, stellt man fest, dass die Farbe leider nicht mehr zu gebrauchen ist. Anders die Pulverfarbe: Diese mischen Sie genau nach Ihrem Bedarf und lagern das restliche Pulver trocken ein. Auch nach zehn Jahren können Sie die Farbe problemlos anmischen.

 

Unsere Umwelt

 

Wer schon einmal ein Haus gebaut hat, weiß in welcher Materialschlacht das Streichen enden kann.

Schnell stapeln sich 30-40 gebrauchte Leereimer, die anschließend zu einer Deponie gebracht werden müssen.

Warum nicht in zwei große Leereimer investieren und die Wandfarben darin anmischen? Es ist nicht notwendig für jedes Gebinde einen Kunststoffeimer mit Metallbügel einzukaufen, nur um ihn kurz darauf wieder zu entsorgen. Denn auch das kostet Geld. Ihr Geld. Wir haben diese Kostenersparnis ebenfalls in die Qualität der Farbe investiert. Mit der Pulverfarbe verzichten wir auf über 90% Kunststoffverpackung und 100% Metall. Wertvolle Ressourcen. Transportaufwand und Lagerung reduzieren sich um 60%. Auch das kommt der Umwelt zugute. Darüber hinaus muss der Endverbraucher überschüssige Farbe nicht mehr entsorgen und kann das Pulver auch nach 10 Jahren weiter verwenden. Aber auch die Inhaltsstoffe haben sich in Pulverform deutlich reduziert. Weichmacher, Lösungsmittel,  Konservierungsstoffe und Wasser entfallen gänzlich. Während Wasser fast überall zugänglich ist, also auch nicht extra in Eimern eingekauft und rumgeschleppt werden muss, so benötigen wir die anderen Stoffe gar nicht. Diese kosten Geld und belasten Gesundheit und Umwelt. Somit kauft der Endverbraucher nur das was er auch wirklich an der Wand haben möchte: Farbe in reinster Qualität. Spart bares Geld und schont damit auch noch die Umwelt. Ein Kompromiss zwischen all diesen Vorteilen ist gar nicht nötig! Man könnte jetzt einwenden, der Verbraucher müsse sich die Farbe ja schließlich selbst anmischen. Dabei sollte man aber beachten, dass Eimerfarben, vor dem Gebrauch, ebenfalls aufgerührt werden sollten.

 

Schlussendlich

 

Neben all den überzeugenden Argumenten und fortschreitender Entwicklung blieb die Frage, wie wir das Produkt an den Endverbraucher bringen. Eine schnelle und leichte Variante wäre über den Zwischenhandel bereits bestehende Vertriebskanäle zu nutzen. Das würde uns viel Zeit und Geld sparen, das Produkt schneller von den Kunden wahrgenommen. Die Kostenersparnis, von der der Kunde profitieren sollte, würde dann aber der Zwischenhandel aufzehren. Das wollten wir vermeiden. Es ist nicht auszuschließen dass es in dieser Richtung zukünftig Kooperationen geben kann, für den ersten Schritt entschieden wir uns aber für den beschwerlicheren Weg:

Die Selbstvermarktung, um all die erkämpften Preisvorteile direkt an den Endkunden weitergeben zu können.

Sie als Kunde kaufen also direkt vom Hersteller.

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